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Nachhaltigkeit wird bei Achilles groß geschrieben

 

Der Trend zur Nachhaltigkeit bewirkt aktuell die größte globale Veränderung in unserer Gesellschaft. Dabei werden leider sehr oft Begriffe verwechselt. Im Zusammehang mit den von uns eingesetzten Materialien und den produzierten Produkten unterscheiden wir in "aus nachwachsenden Rohstoffen" und "Recyclingfähigkeit".

Dass wir sehr viel wert auf Nachhaltigkeit legen, wurde bereits 1992 deutlich, als unter unserer Führung gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Druckveredelung e.V. eine Untersuchung durch die FORGA eingeleitet worden ist, die in seinen wesentlichen Aussagen heute noch Gültigkeit hat.

Die Kompostierbarkeit von Printprodukten hat dabei keine Relevanz. Zudem entstehen in der Regel "...aus biologisch abbaubaren Kunststoffen auch keine wertvollen Bodenbestandteile, sondern es findet lediglich ein Abbau zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser statt." (Quelle: Umweltbundesamt)

Auch der Faltschachtelverband FFI positioniert sich eindeutig zum Thema Recycling. Die Achilles Gruppe vertritt diese Meinung ebenfalls, daher stellt unser folgendes Schaubild den Prozess anschaulich vor:

 

Recycling von veredelten Printprodukten

 

„Biokunststoffe werden aus Pflanzenmaterial, also aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Zudem haben sie nach derzeitigem Wissen teilweise einen geringeren CO2-Fußabdruck als Erdöl-Kunststoffe.“ (Quelle: Alnatura)

 

Ist mein Material Recyclingfähig?

Aktuell bietet die Firma Henkel einen Recyclingrechner an. Damit können Sie Ihren Materialverbund selber testen und so zu einer ersten Einschätzung kommen. Hier geht’s zum Download.

Unser Statement zu nachwachsenden Materialien

Die Produkte die mit Folien aus Biokunststoff (nachwachsenden Materialien) kaschiert wurden gehören:

  • nicht in die Biotonne. „Sogenannte kompostierbare Biokunststoffe auf Pflanzenbasis bauen sich im Kompost und Biomüll nur extrem langsam und auch nur unvollständig ab.“ (Quelle: Alnatura

  • „Bei der Kompostierung zerfallen viele biologisch abbaubare Kunststoffe nämlich nur unter den definierten Bedingungen von industriellen Kompostierungsanlagen.“ (Quelle: Umweltbundesamt, siehe Link)

  • nicht in die Papiertonne, da sie den „Recyclingprozess … stören …, weil sie unter Umständen sich teilweise im alkalischen Milieu lösen und Anlagenteile verschleimen bzw. schwer entfernbar die Biologie des Kreislaufwassers beeinträchtigen,…“. (Quelle: INGEDE)

  • nicht in die Wertstofftonne, „Dort mindern sie die Recyclingqualität der herkömmlichen Kunststoffe.“ (Quelle: Alnatura)

  • sondern ausschließlich in den Restmüll, die “Graue Tonne“! „Biologisch abbaubare Kunststoffe sollten daher, solange sie nicht vernünftig recycelt werden können, energetisch verwertet werden“ (Quelle: Umweltbundesamt)

 

In seinem Nachhaltigkeitsstatement verpflichten wir uns daher zu einer Reihe von konkreten Maßnahmen und Verhaltensänderungen, um Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Hier geht’s zum Download.

Fazit: Biokunststoffe können nicht recyclet werden, sondern sinnvoll nur energetisch verwertet werden (Müllverbrennung). Recycling von Rohstoffen sollte vor Verwertung gehen. Recyclebarkeit ist bei kaschierten Produkten mit erdölbasierten Folien gegeben. Entscheidend ist der Einsatzzweck des Printproduktes. Wenn Sie mehr und detaillierte Informationen haben wollen, so sprechen Sie uns gerne direkt an. (nachhaltigkeit@achilles.de)